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Feuer, Matsch und Wasser: 2.800 Spartaner „kämpften“ an der Regattabahn Duisburg

AROO! AROO! AROO! Mit dem Schlachtruf der antiken Spartaner-Krieger gingen am Samstag 2.800 begeisterte Teilnehmer lautstark in die zweite Auflage des Reebok Spartan Race Ruhrgebiet. Die Spartanerinnen und Spartaner folgten dabei dem Ruf der weltweit führenden Rennserie für Hindernisläufe und „kämpften“ sich bei sommerlichen Temperaturen über die anspruchsvollen Wettkampfstrecken und spektakulären Hindernisse an der Regattabahn im Sportpark Duisburg. Im Rahmen der Festival Challenge gingen zudem 150 Kids im Alter von vier bis 13 Jahren beim SpartanKids Race an den Start.

Auf dem Gelände der weltbekannten Regattabahn wurden zwei Distanzen angeboten: Ein Spartan Sprint über mehr als fünf Kilometer für Anfänger über 15 Hindernissen und ein Spartan Super für Fortgeschrittene über mehr als 13 Kilometer und 20 Hindernisse.

In den Elite-Startfeldern sorgten erwartungsgemäß die Favoriten für Furore. Beim Spartan SUPER setzte sich der Vorjahressieger Charles Franzke in einem rein deutschen Finale nach rund 13 Kilometern durch. Der mehrfache Reebok Spartan Race-Gewinner siegte in einer Zeit von 01:14:50 Stunde vor Chris Lemke (1:15:59 Std.) und dem deutschen Starter Kenneth Warmuth (1:18:22 Std.). Bei den Frauen dominierte Vanessa Gebhardt das Reebok Spartan Race an der Regattabahn. Die deutsche Topläuferin siegte in 1:33:15 Stunde vor Astrid Vliegen (GER / 1:39:19 Std.), die in einem packenden Foto-Finish Jacqueline Krekow (GER / 1:39:19 Std.) auf Rang drei verwies.

Beim Spartan SPRINT machte Charles Franzke nach mehr als 5 Kilometern und einer Zeit von 37:54 Minuten seinen Doppelsieg an der Regattbahn perfekt. Zweiter wurde Chris Lemke (41:19 Min.), der zuvor auch auf der längeren Distanz den zweiten Rang belegte. Auf den dritten Platz lief Jan-Philip Dieckmann (GER / 42:03 Min.). Im SPRINT der Frauen durchbrach Tirolerin Sabine Lechner die deutsche Dominanz der Top-Athleten und siegte in einer Zeit von 55:56 Minuten. Zweite wurde die Niederländerin Jessica Harthoorn (58:17 Min.) vor Jennifer Louisa Holt (58:21 Min.).

Ergebnisse und Fotos: http://www.spartanrace.de/de/race/results-photos/past-races

Mut, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Teamfähigkeit – allesamt auch militärisch Kernkompetenzen – spielten bei den Wettbewerben eine nicht unwesentliche Rolle. Zudem wurden bei der Auswahl des Parcours an der Regattabahn die angrenzenden Waldgebiete und Wasserläufe eingebunden. Dabei stellten sich den Teilnehmern neben vielen neuen und spektakulären Hindernissen die bewährten Spartan Race-Obstacles „Spear Throw“, „Rope Climb“ oder „Barb Wire Crawl“ beim Lauf ins Ziel in den Weg.

Zuschauer hatten freien Zugang zum Reebok Spartan Race. Rund um die sportlichen Wettkämpfe boten die Veranstalter in Duisburg ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie. Für den Läufer-Nachwuchs im Alter von vier bis 13 Jahren stand ein Juniors Race auf dem Programm. Und für die Zuschauer gab es auf dem Spartan-Festival eine Challenge, bei der Mann und Frau verschiedene Hindernisse ausprobieren konnten. Catering-Stände sorgten zudem für das leibliche Wohl.

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.

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