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Kocumova und Soley gewinnen Spartan Beast Oberndorf/Tirol

Über 3.000 Teilnehmer starteten bei traumhaftem Wetter zum Spartan Beast. Über 20 Kilometer und über 30 Hindernisse sowie zahlreiche Höhenmeter hatten die Athleten zu überwinden. Vor der imposanten Kulisse des Wilden Kaisers und des Kitzbüheler Horns lieferten sich der Deutsche Charles Franzke und Albert Soley (ESP) beim ausverkauften Spartan Beast ein episches Duell!

Das Spartan Beast wurde von Charles Franzke aus Deutschland und Albert Soley aus Spanien dominiert. Die beiden Favoriten lieferten sich auf der 23 Kilometer langen und mit 43 Hindernissen gespickten Strecke, ein Schulter an Schulter Duell und absolvierten die Hindernisse im Gleichschritt. Am Bergsee am Kitzbüheler Horn, der von den Athleten schwimmend überquert werden musste, konnte sich Albert Soley etwas von Franzke absetzen. Der Sandsack Carry am höchsten Punkt der Strecke brachte beim Spartan Beast Oberndorf Vorentscheidungen. Soley bewältigte diesen mit bereits über einer Minute Vorsprung vor Charles Franzke. Auch auf Rang drei gab es eine Positionsveränderung. Der Spanier Alejandro Samper ging an Thomas Franc aus Frankreich vorbei. Ein kleines Missgeschick von Franzke fixierte den ersten Sieg von Soley beim Spartan Beast Oberndorf. Der Deutsche übersah beim Bergablauf eine Abzweigung und musste fast einen halben Kilometer Umweg in Kauf nehmen. „Die beiden härtesten Hindernisse heute waren der Sandbag-Carry und die letzten hundert Meter im Bachbett. Teilweise rutschte ich wie auf einer Rodel im Kanal bergab, um möglichst viel Geschwindigkeit mitzunehmen,“ so Soley im Ziel, dem auch das atemberaubende Ambiente in Erinnerung bleiben wird: „Traumhafte, Atemberaubend – ich komme sicher zum Urlaub wieder einmal nach Oberndorf.“

Wohl fühlte sich der zweitplatzierte Franzke vor allem bei den technischen Hindernissen sowie den Hangel-Hindernissen, bei denen er das Tempo vorgab. Charles Franzke im Ziel „Jetzt freue ich mich auf eine erste Dusche. Im Hotel dann noch zwei bis drei mal mit Shampoo gründlich abwaschen, und dann bin ich wieder bereit für normales Gewand. Während dem Rennen spürt man die Qualen nicht, aber danach brauche ich schon ein paar Tage, um die Treppen wieder hochgehen zu können. Man muss auch mal Schmerzen spüren, um zu sehen, dass man am Leben ist.“

Bei den Damen feierte Zuzana Kocumová einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg. Die ehemalige Langläuferin und Olympiateilnehmerin gewann bereits 2016 das Spartan Beast in Oberndorf und war im Ziel überwältigt von den Emotionen. „Ein Traum ist wieder in Erfüllung gegangen. Die Zuschauer entlang der Strecke und bei den Hindernissen haben mich gepusht. Und um ehrlich zu sein, ich wollte auch die Herren etwas ärgern,“ das gelang der Tschechin auch mit dem siebten Platz im Gesamtklassement. Hinter Kocumova lief Jacqueline Krekow aus Deutschland auf Rang zwei und Erika Csern (Ungarn) auf Rang drei.

Bester Österreicher wurde David Dietrich auf Rang 12. Bei den Damen wurde Petra Gruber als beste Österreicherin vierte.

Die besten Herren

1. Albert Soley  ESP  2:37:44
2. Charles Franzke  DEU  2:46:33
3. Thomas Blanc  FRA  2:49:25

Die besten Damen

1. Zuzana Kocumová  CZE  2:57:07
2. Jacqueline Krekow  DEU  3:34:19
3. Enika Csern  HUN  3:38:42
4. Petra Gruber  AUT  3:43:58

 

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Stefan Leitner

Stefan Leitner hat sich sein Leben lang dem Sport verschrieben - in aktiver wie in passiver Funktion. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der Sport und Event Agentur Leitner.
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