Monday, December 5th, 2022

Verstöße bei Heimspielen: Sportrichter erteilt Alemannia „letzten Warnschuss“


Verstöße bei Heimspielen
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Sportrichter erteilt Alemannia „letzten Warnschuss“

Fünfeinhalb Stunden tagte am Mittwochabend die Spruchkammer des Westdeutschen Fußballverbandes. Auf der Tagesordnung standen drei Verstöße bei Heimspielen von Alemannia Aachen. So lautet das Urteil.

Thema waren die drei Heimspiele gegen Preußen Münster, Fortuna Köln und Borussia Mönchengladbach II. Im ersten Fall ging es um eine verbotene Pyro-Show, dann hatte ein Selbstdarsteller für seinen Instagram-Kanal eine Flitzer-Idee. Und zuletzt hatte ein Zuschauer im Familienblock mit einem gezielten Becherwurf an den Kopf des Schiedsrichterassistenten für einen Spielabbruch gesorgt. Dafür erhielt der Verein eine Geldstrafe von 10.000 Euro, an den betroffenen Assistenten muss der Verein 500 Euro überweisen.

Den Flitzer-Einsatz ahndete die Kammer mit 750 Euro. Die Pyro-Show kostet Alemannia Aachen 2500 Euro, zudem muss der Klub nach jedem Heimspiel bis zum Ende der Saison 2023/24 einen Bericht an den Sicherheitsbeauftragten des Verbandes schicken – mit dem Schwerpunkt Einlasskontrollen.

„Das ist der letzte Warnschuss“, urteilte Sportrichter Georg Schierholz, „es muss eine Menge passieren bei Alemannia.“ (Bericht folgt)

(pa)

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